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Ausgestellt am 1. März 2014, von in Ski, Urlaub.

Eine Woche Ski mit guten Freunden kann sehr schnell vergehen. Ab Montag sind wieder alle zurück in ihrem Uni- Arbeitsalltag und denken an die schöne letzte Woche. Wir haben uns nach Mayrhofen aufgemacht. Dem ein oder anderen fällt da sofort das Highlight in Österreich ein. Die berühmt berüchtigte Abfahrt …

Harakiri mit 78% Gefälle. Das ist wirklich wirklich sehr steil. Wer das noch nie mitgemacht hat, kann es sich einfach nicht vorstellen. Nur vier aus unsere Gruppe haben sich diese Abfahrt zugemutet. Prompt ist auch einer gestürzt und uhiiiiii… die ganze Piste auf dem Hosenboden abgefahren. Keine Chance nach einem Sturz anzuhalten. Rutschen und hoffen, dass es bald flacher wird. Zum Glück nur ein Bart voller Schnee und keine weitere Blessuren hatte der Betroffene davon getragen.
Ansonsten wie die letzten Tage, nur Sonnenschein und herrliche Pisten. Keine weiteren besonderen Vorkommnisse oder Ausfälle.

Unseren letzten Tag haben wir in zwei Gruppen verbracht. Die eine Hälfte war an Kickern in der Zillertal Arena unterwegs, die andere hatte sich auf der Rückseite des des Bergs umhergetrieben. Um ca. 11 Uhr dann der Anruf, wir haben einen Verletzten an den Kickern und der wird gerade abtransportiert. Ohje, Verdacht auf angebrochenem Knie. Ab zum Arzt und Röntgen. Der Rest der Truppe ließ sich dadurch nicht von weiteren verrückten Taten abhalten und mit verrückt meine ich wirklich YOLO ( Ja, wir haben einen bekloppten neuen Begriff in diesem Urlaub gelernt, watch this: http://youtu.be/XIQxFDixoQk ). Wie dem auch sei, wir haben einen neuen persönliche Pisten-Raudi-Geschwindigkeitsrekord aufgestellt. Unglaubliche 92 km/h Spitze und 80 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit bei 1.5 Kilometer Abfahrt. So bis 70 km/h geht das ganze noch, aber alles darüber ist schnell. Ein falscher Hügel und man fliegt Meter weit, mit oder eben auch ohne Ski. Wir hatten auf jeden Fall unseren Spaß und eine genialen letzten Tag.

Ja, was ist nun aus unserem Verletzten geworden? Der humpelt, hat eine Bandage fürs Knie bekommen und soll möglichst bald in Deutschland nochmals zum Arzt. Nach momentanem Stand nichts gravierendes, aber wer weiß was der Onkel Doc in Deutschland diagnostiziert. Ein Vorzug hatte das ganze doch. Unsere Gastgeberin und ihre Töchter inklusive Freundinnen haben sich liebevoll um unseren Verletzten gekümmert. Nochmals vielen Dank an dieser Stelle für die Pflege und die freundliche Betreuung.