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Ausgestellt am 23. Mai 2013, von in Florida.

CSI Miami wir kommen, um eure ungeklärten Fälle zu lösen. Oder wie ich zu pflegen sage: “Setzt bitte diese Sendung ab und macht was sinnvolleres”. Soweit dazu, wir sind heute auf einem Tagestrip von Orlando nach Miami.
Das bedeutet mal wieder in aller frühe aufstehen um dann noch 3 Kilometer zum Abholpunkt um 6 Uhr morgens laufen. Nach rund 4 Stunden Fahrt und einer Pinkelpause waren wir dann auch schon in Miami Downtown.
Ich persönlich hätte mir mehr von Miami Downtown erwartet. Für alle die schon einmal in Los Angeles waren, Miami ist ähnlich. Direkt an der Küste gibt es ein paar Wolkenkratzer mit einer ganz ansehnlichen Hafenpromenade. Zudem ein paar Denkmäler und jede Menge Platz, als ob die Architekten keine Lust mehr hatten weitere Gebäude an die Küste zu setzten. Sehr stark ist auch der Kubanische Einfluss spürbar. Die Menschen hier sprechen vergleichsweise wenig englisch und die Musik auf der Showbühne lässt keine Zweifel an der kubanischen Herkunft der Darsteller. Diese Stimmung insgesamt macht auf uns beide einen sehr lässigen und entspannten Eindruck. Die Leute lachen viel, haben Zeit und tanzen hemmungslos.

Ich habe nie ernsthaft über Weihnachten in Miami nachgedacht, aber bei 30°C und mehr möchte ich jetzt echt nicht in den Christmas Shop. Sachen gibt’s!


Ein Tipp für eure Zukunftsplanung. Seit ihr auf der Suche nach gutaussehenden und reichen jungen Menschen. Bei denen womöglich mehr wie ein Ferrari im Hintergrund ist und die einen Personal Trainer haben? Welcome to Miami Beach!

Ja die junge Frau im Hintergrund hat ein Teil ihrer Badebekleidung verloren.

Wird es kühler (nein kein Schnee wie bald wieder in Deutschland), verlagern sich die Menschenmassen vom Strand zu den Strandbars und die Autofahrer wieder auf die Straße. Ein totales Chaos, aber die schon vorhin angesprochene Lässigkeit ist auch hier deutlich zu spüren. Genau so habe ich mir Miami eigentlich vorgestellt. Viele hübsche Menschen, Entspannung, Sonne, Strand und Hotels. 

Eine sehr berühmte Sehenswürdigkeiten haben wir noch in der Hinterhand, wer errät es auf dem nächsten Bild.

Na eine Idee? MIAMI INK, wir sind am heiligen Gral der Tattoostudios. Sabrina hat sich als Souvenir meinen Namen über den Po stechen lassen und ich ihren auf meinen Unterarm. Man ist ja nur einmal im Leben hier und da kann man ruhig ein paar Schmerzen über sich ergehen lassen. Jetzt wo ich den Text gerade tippe ist mein neuer Körperschmuck doch echt unangenehm. Das verheilet aber bestimmt schnell…

Ok, das mit dem Tattoo war ein Spaß, aber vielleicht hat mir der ein oder andere das gerade abgekauft. Wie dem auch sei, die Zeit war schnell vorbei und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Vier Stunden Busfahrt und noch eine gute Stunde zum Hotel laufen. Um ein Uhr morgens fallen wir nach einem gelungenen Tag tot müde ins Bett. Gute Nacht!